Region: Schmitten/Weilrod

Garten Nummer 37 geöffnet am 31.05.2026

Steiler Hanggarten in 620 üNN in bebautem Wohngebiet Natürliches, insektenfreundliches Gärtnern in kleinem Einzelhausgarten in bebautem Gebiet. Hausbäume, natürlicher Steingarten mit Spaltenformationen, Trockenmauern, Holzdeck, Cortenstahl, Birnenspalier, vertikale Strassenwand mit Dachwurzen, Bienenhotel und Wassertank mit bewachsenem Dach. Stauden, Gräser und Gehölze in verschiedenen Gartenbereichen, z.B. nährstoffarmer steiniger Südhang, trockener Schatten, Schattenwand mit Farnen. Diverse seltenere Staudensorten für botanisch Interessierte. Anzucht aus Samen. Individuelle Lösungen für Wassermanagement. Nur für gehsichere Besucher (bis zu 100 kg Körpergewicht), da Zugang nur über mehrere Stufen und einen Holzsteg. Keine Kinder unter 10 Jahre wegen scharfer Steinkanten im Steingarten.



 

Hier gibt es mehr Fotos

Beschreibung:

Steiler Hanggarten in 620 üNN in bebautem Wohngebiet.

Natürliches, insektenfreundliches Gärtnern in kleinem Einzelhausgarten in Südhanglage in relativ eng bebautem Wohngebiet. Auf ganzjährigen Aspekt, inklusive Winteraspekt, wird wert gelegt. In Schmittens höchstem Ortsteil Oberreifenberg sind der Januar und Februar schneesicher und ganzjährig sind 4°C niedrigere Temperaturen als in Frankfurt, daher harte und wetterexponierte Bedingungen mit relativ kurzer Vegetationszeit (sicherer Spätfrost im Mai und erster Frost oft im Oktober).

Häufige Wasserknappheit im Sommer (Eintreten von Trinkwasserverordnung), daher Wassermanagement notwendig (keine bauseitige Zisterne vorhanden). Individuelle Lösungen für Wassermanagement: Selbstgebauter Folientank aus Holz mit Steg; IBC Tank mit selbstgebauter Begrünung; Umleitung aus Fallrohren über Schläuche direkt ins Beet wenn Tanks voll.

Im 350 qm kleinen Garten finden sich:

 

 

An Pflanzen wachsen mehrere Hausbäume, niedrigere Gehölze, verschiedene Gräser und viele Stauden:

Einige nicht so häufig gesehene Staudensorten (für botanisch Interessierte). Jährliche Anzucht aus Eigensamen oder Fremdsamen, selbst gesammelt oder vom Samentausch der Gesellschaft der Staudengärtner (GdS). Kalt- und Warmkeimer, Farnsporen

Die Pflanzen wachsen in verschiedenen Gartenbereichen, unter anderem an/in:

 

 

Dadurch dass immer etwas blüht (Januar bis Frost, auch im August / September) sind Wildbienen, Hummeln, Fliegen, und Schmetterlinge regelmäßig gesehen.

Wir haben keinen Gemüsegarten oder Obstbäume. Etwaiger Gemüseanbau zwischen den Stauden oder in Kübeln ist experimentell (Kiwi, Tomaten, Weintrauben, Heidelbeeren) und bisher nur bedingt erfolgreich (Buchweizen, Kartoffeln, Möhren, Mangold). Die Gartenbesitzerin hat auch die Anlage und Bepflanzung des ca. 50 m entfernten Nachbarschaftsprojektes Dreiecksbeet geplant und geleitet; Beschreibung siehe dort.

Im Garten werden angeboten:
Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 38 geöffnet am 31.05.2026

Stadteigenes dreieckiges Grundstück, das 2021 als Nachbarschaftsprojekt gepflanzt wurde. Insektenfreundliches, trockenresistente und attraktive Pflanzung mit Stauden und Gräsern. Winteraspekt. Geplant von Petra Minnasch (Ansprechpartner in der in der Nähe gelegenem Garten) Öffentlicher Zugang / Ansicht, an Straße gelegen



 

Hier gibt es mehr Fotos

Beschreibung:

Das Nachbarschaftsprojekt "Dreiecksbeet" rodete und bepflanzte im Herbst 2021 / Frühjahr 2022 ein stadteigenes dreieckiges Grundstück in leichter Hanglage. Es wurde auf eine insektenfreundliche, trockenheitsresistente und attraktive Pflanzung mit Winteraspekt wert gelegt, was mit Stauden, Gräsern und wenigen Gehölzen verwirklicht wurde. Die Pflanzung ist noch in der Entwicklung und verändert sich nicht nur mit den Jahreszeiten, sondern auch mit den Jahren, vor allem die Gehölze und größeren Stauden auf der Ostseite.

Das Beet wurde geplant von Dr. Petra Minnasch ( Ansprechpartner, Garten in der Nähe), die auch die wenig nötigen Unterhaltungsmaßnahmen durchführt. Es besteht öffentlicher Zugang bzw. Ansicht von der Feldbergstrasse, Oberreifenberg, Höhe Hausnummer 18a. Parkplätze befinden sich in Kurve in Höhe Hausnummer 21.

Unterstützt wurde das Projekt durch die Bürgerstiftung Schmitten, Bürgermeisterin und Bauhof Schmitten, Gärtnern der Offenen Gärten Oberes Weiltal und privaten Pflanzenspenden.

Der Artikel über das Projekt ist erschienen im Quartalsjournal Der Staudengarten von der überregionalen Gesellschaft der Staudenfreunde (GdS, die der größte und älteste Gärtnerverein Deutschlands ist). Die Bilder im Artikel sind Stand Mitte August. Für Interessierte: im Artikel zum runterladen sind die botanischen Namen der meisten verwendeten Pflanzen erwähnt. Hier finden Sie den veröffentlichten Artikel in der Zeitschrift der Staudengarten.

 

Besonderes: leer
Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 4 geöffnet am 31.05.2026

Wohnen, wo andere Urlaub machen. Der Garten liegt direkt am Waldrand mit großartigem Ausblick über die Taunuswälder. Die moderne, ressourcenschonende Hausarchitektur, ein selbst angelegter Barfußpfad und der überdachte Pool mit Burgblick laden zum Entspannen ein. Über 50 Duftrosen, ein Kräutergarten mit verschiedenen Tee- und Salatkräutern, bunte Staudenbeete in Hanglage - hier dürfen besonders Kinder zu Entdeckern von Elfen- und Feengärten werden.



 

Hier gibt es mehr Fotos

Im Garten werden angeboten:
Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 54 geöffnet am 31.05.2026

Unser Garten ist ein familienfreundlicher Naturgarten im Landhausstil, der sich harmonisch in die Landschaft des Weiltals einfügt. Rund um einen 2016 errichteten Neubau in Anlehnung an ein historisches Bauernhaus verbindet er naturnahe Gestaltung mit großzügigen Flächen zum Spielen, Entdecken und Toben. Kleine tierische Mitbewohner (Kaninchen) gehören ebenso zum Gartenalltag. Ein besonderes Highlight ist unsere voll ausgestattete, selbst gebaute Outdoor-Küche, die den Garten als lebendigen Alltags- und Begegnungsort erlebbar macht. Der Garten befindet sich im ständigen Wandel und entwickelt sich Schritt für Schritt weiter – immer im Einklang mit der Natur und angepasst an unsere aktuelle Familiensituation mit kleinen Kindern. https://www.instagram.com/taunus_garten/



 

Beschreibung:

Unser Garten ist ein familienfreundlicher Naturgarten im Landhausstil, der sich harmonisch in die umliegende Landschaft des Weiltals einfügt. Großzügige Wiesenflächen, naturnahe Bepflanzung und offene Strukturen bieten viel Raum zum Spielen, Entdecken und Toben – besonders für Kinder.

Kleine tierische Mitbewohner (Kaninchen) gehören selbstverständlich auch zum Gartenleben und machen den Garten für große und kleine Besucher lebendig erlebbar.

Der Garten umschließt einen 2016 errichteten Neubau, der sich in Anlehnung an ein historisches Bauernhaus gestaltet zeigt. Architektur und Garten greifen bewusst ineinander und bilden gemeinsam ein ruhiges, stimmiges Gesamtbild, das sich respektvoll in die gewachsene Kulturlandschaft einfügt.

Ein besonderes Highlight ist unsere voll ausgestattete, alltagstaugliche Outdoor-Küche, die wir selbst geplant und gebaut haben. Sie ist nicht nur Treffpunkt für Familie und Freunde, sondern zeigt, wie Garten und Alltag ganz selbstverständlich miteinander verschmelzen können – vom gemeinsamen Kochen bis zum langen Sommerabend im Freien.

Unser Garten befindet sich bewusst im ständigen Wandel. Er wächst und entwickelt sich über die Jahre weiter – Schritt für Schritt, im Rhythmus der Natur und immer angepasst an unsere jeweilige Familiensituation. Aktuell prägen vor allem kleine Kinder die Nutzung und Gestaltung des Gartens.

Einblicke in unseren Gartenalltag, aktuelle Projekte und die fortlaufende Entwicklung teilen wir regelmäßig auf Instagram unter: https://www.instagram.com/taunus_garten/

Im Garten werden angeboten:
Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 55 geöffnet am 31.05.2026

Ein moderner Rückzugsort, in dem minimalistisches Design auf mediterrane Leichtigkeit trifft: Unser Garten verbindet klare Architektur mit der Natur und schafft uns ein harmonisches Paradies für alle Sinne. Palmen, Oliven- und Feigenbäume sowie der „Everblue“-Teich verleihen dem Alltag ein Gefühl von Urlaub.Blühende Pfingstrosen, Rosen, Lavendel, Flieder, Hortensien und viele weitere Pflanzen verwandeln den Garten im Jahresverlauf in ein lebendiges Farbspiel. Eine gemütliche Sitzecke am Wellness-Pool lädt zum Entspannen ein.Das Gelände ist zudem ein liebevoll gestalteter Lebensraum für Tiere: Ein großzügiges Kaninchen-Resort beherbergt sechs glückliche Bewohner, während drei Katzen ihren Wohlfühlgarten erkunden. Ergänzt wird das Naturidyll durch Nistplätze und Futterstationen für Wildvögel und Bienen.Ein Garten im ständigen Wandel – ein Herzensprojekt, das mit jeder Jahreszeit wächst und immer mehr zur persönlichen Oase wird.



 

Beschreibung:

Ein Rückzugsort der Seele:
Wo Moderne auf mediterrane Träume trifft Hinter der klaren, puristischen Silhouette eines schlichten, modernen Hauses entfaltet sich ein für uns lebendiges Paradies, das Herz und Sinne berührt. Hier verschmelzen minimalistisches Design und südländische Lebensfreude zu einer harmonischen Einheit.

Umgeben von sanft im Wind wehenden Palmen, dem silbrigen Glanz der zwei Olivenbäume und dem tiefen Grün der zwei Feigenbäume, fühlt sich jeder Tag für uns wie ein kleiner Urlaub an. Der Blick gleitet dabei über den glitzernden „Everblue“ Teich, dessen klares Blau Ruhe und Frische ausstrahlt.

Unser Garten ist ein lebendiges Gemälde, das mit den Jahreszeiten spielt. Von der eleganten Pracht der Pfingstrosen und Rosen, über den Duft von Lavendel und Flieder, bis hin zum verspielten Charme von Hortensien, dem Schneeballbusch, sowie Akeleien, Ehrenpreis, Storchenschnabel und Frauenmantel. Eingerahmt wird diese Vielfalt von einer schützenden Kirschlorbeer-Hecke und sanften Bodendeckern, die das Grün harmonisch abrunden.

Entspannung findet bei uns auch ihren Platz, in der gemütlichen Sitzecke direkt am Wellness-Pool – unser privates Spa unter freiem Himmel.

Doch dieses Glück teilen wir uns mit all jenen, die unser Herz berühren: In unserem großzügigen Kaninchen-Resort genießen sechs flauschige Bewohner ihre Freiheit und hoppeln voller Lebensfreude durch ihr eigenes Reich. Währenddessen streifen unsere drei Samtpfoten durch ihren ganz persönlichen Wohlfühlgarten, immer auf der Suche nach dem nächsten sonnigen Aussichtspunkt oder einem geheimen Pfad im Grünen.
Abgerundet wird diese Idylle durch unser Natur-Refugium: Mit liebevoll platzierten Nistplätzen und Futterstationen haben wir einen Ort geschaffen, der für Wildvögel zum fröhlichen Konzertsaal und für fleißige Bienen zu einem blühenden Paradies wird.

Ein Garten im Werden …
Dieser Ort ist niemals „fertig“, denn er lebt von der Leidenschaft seiner Schöpfer. Er ist ein Raum des ständigen Wandels, in dem neue Ideen keimen und jede Optimierung ein Stück mehr Harmonie schafft. Es ist nicht nur ein Garten – es ist ein Lebenswerk, das mit jeder Jahreszeit schöner wird.

Im Garten werden angeboten:
Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 18 geöffnet am 31.05.2026

Naturbelassener Garten mit Birkengruppen, einheimischen Orchideen, Gemüsebeet mit Hochbeeten, Obstbäumen und Beerensträuchern. Die Nutzbeete werden mit selbst erzeugtem Kompost und EM (effektive Mikroorganismen) bewirtschaftet.



 
Im Garten werden angeboten:
Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 4 geöffnet am 21.06.2026

Wohnen, wo andere Urlaub machen. Der Garten liegt direkt am Waldrand mit großartigem Ausblick über die Taunuswälder. Die moderne, ressourcenschonende Hausarchitektur, ein selbst angelegter Barfußpfad und der überdachte Pool mit Burgblick laden zum Entspannen ein. Über 50 Duftrosen, ein Kräutergarten mit verschiedenen Tee- und Salatkräutern, bunte Staudenbeete in Hanglage - hier dürfen besonders Kinder zu Entdeckern von Elfen- und Feengärten werden.



 

Hier gibt es mehr Fotos

Im Garten werden angeboten:
Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 14 geöffnet am 21.06.2026

Ein Familiengarten im Arnoldshainer Tal mit Rosen, Blütensträuchern, Stauden und Sommerblumen. Dazu gemütliche Ruheorte neben Brunnen, Miniteich oder Kletterrosen. Ausstellung abstrakte Acrylmalerei.



 

Beschreibung:

Unser Garten mit etwa 600 qm Nettofläche liegt auf gut 500 m Höhe, wo im Winter noch viel Schnee fällt und der Frühling später kommt als anderswo im Hochtaunuskreis.

Als das Anwesen im Jahr 2001 von uns übernommen wurde, war der Garten von Fichten und Kiefern fast zugewachsen. Solche immergrünen Gehölze wurden in der Erbauungsphase des Hauses Mitte der siebziger Jahre ihrer formalen Ausstrahlung wegen häufig gepflanzt, verbreiteten inzwischen aber vorwiegend Düsterkeit. Anfangs versuchten wir noch, um die Kolosse herumzugärtnern. Da aber etliche Bäume nach und nach unrettbar erkrankten, blieb uns gar nichts anderes übrig, als auszulichten. Was Blumenschmuck anging: Die Vorbesitzer hatten verschiedene Beete offenbar im Lauf der Jahre erst angelegt und dann wieder aufgelassen, doch das hielt uns nicht davon ab, es erneut zu versuchen. Wir merkten bald: Was die Vorgänger demotiviert hatte, war wohl weniger die Gartenmüdigkeit als eine ausgedehnte Wühlmaussippschaft im Boden gewesen. Ein zähes Ringen um die Vorherrschaft begann, zahllose wertvolle Stauden landeten in gefräßigen Nagermäulern. Aber wir ließen nicht locker. Wenigstens teilweise Abhilfe brachte neben dem Getrampel unserer Söhne ein "Mole-chaser", dessen Brummen die Mäuse einigermaßen vergrämte. Außerdem fanden sich per Versuch und Irrtum mit der Zeit ausreichend schöne Stauden, die offenbar dem Mäusespeiseplan nicht genau entsprechen; vor allem Geraniumsorten, Funkien, Corydalis, Lysimachia. Derzeit probiere ich mit Echinaceen herum, und den Phlox gebe ich auch nicht auf. Außerdem haben die Mäuse eine Abneigung gegen stachelige Rosen, ganz im Gegensatz zu mir. Zwei Rosenbeete wurden zu meiner totalen Leidenschaft, nebst diversen Kletterrosen, darunter einer riesig gewordenen "Golden Gate". Dabei suche ich die Rosen vor allem nach ihrem Duft aus.

Ein Freund sprach beim Anblick des Hauptbeets: "Lieblingsfarbe bunt, was?" Stimmt, unser Garten ist nicht nach strengen ästhetischen Grundsätzen, sondern rein nach Lustprinzip gestaltet, und das recht gelungen, wie wir finden. Ein romantisches, naturhaftes Wachsen, von menschlicher Hand gelenkt, aber alles andere als perfektionistisch (da wäre man bei unserem Gierschaufkommen von vornherein chancenlos). Für die nötige optische Beruhigung sorgt schon die Rasenfläche, auf der immer noch Ball gespielt wird - obwohl die trotz Terrassierung nicht ganz ausgeglichene Hanglage das nicht unbedingt einfach macht.

In einer weniger begangenen Ecke habe ich 2020 ein Wiesenbeet-Experiment gestartet, das letztes Jahr bereits viele hübsche Blümchen brachte. Im Herbst wurden noch Wildtulpen und Krokusse dazugesetzt. Frühlingsblüher lieben wir nämlich besonders, Narzissen bewähren sich alljährlich in vielen Sorten. Auch mit Primeln haben wir erstaunlich viel Glück, sie bilden ansehnliche Polster. Buschwindröschen und Schneeglöckchen waren schon immer da; Lenzrosen, Märzenbecher, Frittilarien schieben wir nach. Man merkt: Die unter Gärtnern weit verbreitete Gelb-Phobie teilen wir nicht. Es muss ja nicht nur die ebenfalls in den Siebzigern gehypte Forsythie sein, obwohl sie natürlich nicht fehlt. Gelb ist die Farbe vieler Arten, und so gehen gelbe Primeln, Hypericum, Rudbeckien, Taglilien eben besonders gut.

Nicht zu vergessen die Mirabellen! Was macht dieser eine Baum mit seinen Fruchtmassen nur für eine Arbeit! Mein Mann Hartmut droht immer mit Fällung, pflückt dann aber im Herbst, als gälte es sein eigenes Leben. Der Zwetschenbaum ist ähnlich. Wäre nur das Entsteinen nicht! Am schwächsten bleibt der Apfelbaum, der sich erst gebessert hat, seit wir ein wirksames Mittel gegen den Schorf gefunden haben. Hartmut perfektioniert den Gehölzschnitt von Jahr zu Jahr mehr, was das Wachstum bekanntlich so richtig anregt. Aber man kann ihn nicht von seinen Bemühungen abbringen, weil er den Anblick verwildernder Obstbäume nun einmal nicht erträgt.

Manchmal werfe ich mich in riskante Unterfangen. So habe ich eine von der Mutter ererbte, dort im Treppenhaus gehaltene Kamelie ausgepflanzt. In Schmitten! Also bekam sie Winterschutz und einen, wie ich dachte, geborgenen Platz. Dort wuchs sie gut an, trieb fleißig Blätter - aber kaum Blühknospen (im Klartext drei bis vier). Zu dunkel gesetzt, sagte eine kundige Bekannte. Ich schnitt mehrere Zweige der schattierenden Koreakiefer ab (ja, es stehen immer noch welche). Doch o Schreck: Die Kamelienblätter gilbten! Das arme Ding hatte Sonnenbrand! Man tröstete mich, da müsse sie eben durch. Es erschienen neue Blätter und tatsächlich deutlich mehr Knospen.

Natürlich ackern wir zwar viel, aber nicht nur. Wir haben eine heckengeschützte Terrasse vor dem Haus für die ersten Mahlzeiten draußen im Frühjahr, später gemütliche Plätze neben Teich oder Springbrunnen fürs seelenstärkende Kaffeetrinken, und Liegestühle unterm Haselbusch, wo einem das Eichhörnchen um die Füße saust. Kurzum, wir lieben unseren Garten. Der Lockdown hat den Vorteil, dass man, wenn man nicht verreisen kann, auch nicht die Blüte der Felsenbirne verpasst oder den Jasmin, die Clematis, den Blumenhartriegel, die Hortensien oder Rhododendren. Herzliche Einladung an alle, die es sich am offenen Gartentag selber anschauen möchten. Dort wird Hartmut auch einige seiner Bilder in Acrylmalerei ausstellen.

Im Garten werden angeboten:
Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 45 geöffnet am 21.06.2026

Ein kleiner Einfamiliengarten inspiriert vom britischen Cottage-Gartenstil. Blumenbeete sind in verschiedenen Themen und Farbpaletten gestaltet. Der Garten ist eine Kombination aus Planung und natürlichen Einflüssen. Es ist ein Ort zur Unterstützung der Tierwelt, insbesondere von Vögeln und Igeln. Die Straße ist eine schmale Sackgasse. Parken Sie eine Straße davor, in der Hattsteinerstraße, am Arnoldshainer Sportplatzes. (2 Min. zu Fuß)



 

Hier gibt es mehr Fotos

Beschreibung:

Der Garten wurde 1990 auf einem offenen Feld aus Schiefer und Lehmboden angelegt. Zu den weiteren Herausforderungen auf 500 m Höhe zählen die unterschiedlich strengen Winter. Klimaveränderungen und fehlende Niederschläge im Sommer machten den Einsatz von Wasserfässern und dürreresistenten Pflanzen erforderlich. Es ist ein Ort des Versuchs und Irrtums und des ständigen Lernens.

Die ursprüngliche Inspiration war und ist der traditionelle Britischen Cottage Garten. Im Laufe der Jahre wurden bei Besuchen Britischer Gärten beobachtete Elemente, Ideen, Pflanzen oder Pflanzenkombinationen in den Garten integriert. Es gibt ein weißes Blumenbeet, das dem in Sissinghurst nachempfunden ist. Staudenrabatten nutzen Farbstreifen, die erstmals von der Gärtnerin Gertrud Jekyll artikuliert wurden. Die Einbeziehung leuchtender Farbakzente in Bordüren, die Christopher Lloyd bei Great Dixter in den Mainstream gebracht hat. Es gibt viele Formen und Pflanzenarten von Formgehölzen in verschiedenen Stadien der Fertigstellung. Ein Kiesgarten mit dürreresistenten Pflanzen befindet sich in einem trockenen Raum in der Nähe des Hauses und basiert auf dem Kiesgarten von Beth Chatto.

Die Natur ist ein willkommener Partner und es gibt viele einheimische Ausfallpflanzen, darunter Farne und Fingerhut, die dort wachsen, wo sie wollen. Die Strukturen sind mit Kletterpflanzen bekleidet, darunter 15 Clematis-Sorten und ebenso viele Rosen von Standard bis Kletterrosen. In einem Naturraum stehen Beerensträucher und Apfelbäume. Ein kleiner Teich beherbergt ein vielfältiges Teichleben. Der Garten ist ein Zuhause für Wildtiere, insbesondere Vögel und Igel.

Im Garten werden angeboten:
Im Garten erwarten Sie:

Ökologischer Betrieb 3 - Betrieb geöffnet am 21.06.2026

Landwirtschaftlicher Betrieb - Solidarische Landwirtschaft Bioland Anbau - Stolze Gärtner - Marktgarten am Käsberg in Schmitten-Brombach. Der Betrieb kann ohne Eintrittskarte besucht werden. Adresse: Am Straßberg, 61389 Schmitten, Brombach https://maps.app.goo.gl/x9xFhmLC545n6BuK8



 

Beschreibung:

Der Familienbetrieb Marktgarten am Käsberg & SoLaWi Stolze Gärtner baut eine Vielfalt an Gemüse in regenerativer Landwirtschaft nach den Prinzipien des ökologischen Landbaus an. Als Mitglied bei Bioland stehen die Produkte für höchste Qualität. Mitten im Taunus auf ca 400 m Höhe wird eine Vielfalt an biologischem Saatgut verwendet, mit Gemüsesorten, die man im gewöhnlichen Handel nicht findet.
Das hier angewandte Prinzip des Market Gardens steht für boden- und umweltschonende Handarbeit. Ein Traktor kommt nur auf dem Kartoffelacker zum Einsatz.
Freitags gibt es einen kleinen Direktverkauf, während aber der Hauptabsatz der Produkte über die Solidarische Landwirtschaft (kurz SoLaWi) erfolgt. Das bedeutet, dass Kunden Ernteanteile in der SoLaWi Stolze Gärtner erwerben und damit die Saison finanzieren, sodass der/die LandwirtIn wirtschaftliche Sicherheit hat und fair bezahlt werden kann. Dadurch entsteht eine Anbaugemeinschaft, die von gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist. An Aktions- und Erntetagen kann man mithelfen und regenerative Landwirtschaft & Gemeinschaft hautnah erleben.
Für Ernteteiler stehen Abholstellen in verschiedenen Ortschaften zur Verfügung: Usingen, Neuweilnau, Bad Homburg, Oberursel.
Außerdem bietet der Marktgarten ein umfangreiches Bildungsangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Von Kindergeburtstagen über Jahreskurse zu verschiedenen Themen wie Bodenkunde, Klimagerechtigkeit und zukunftsweisende Anbaumethoden. Weitere Infos finden Sie unter www.stolze-gärtner.de

Produktangebot:
Gemüse
Kartoffeln
Bildung

Öffnungszeiten:
Freitags 16 bis 18 Uhr und nach Absprache

Kontakt:
Obst- und Gemüsebau Andrés A. Palmero T.
SoLaWi Stolze Gärtner
Email: stolze-gaertner@posteo.de
Telefon: 0176.58414199

Adresse:
Am Straßberg
61389 Schmitten, Brombach
https://maps.app.goo.gl/x9xFhmLC545n6BuK8

Im Garten werden angeboten:
Im Garten erwarten Sie:

Garten Nummer 16 geöffnet am 21.06.2026

Außergewöhnlich und liebevoll gestalteter Garten, der mit vielen kreativen Ideen zum Nachmachen anregt. Rosenverkauf.



 

Hier gibt es mehr Fotos

Beschreibung:

Unsere Liebe zu Natursteinen führte dazu, dass wir nach und nach Mauern und außergewöhnliche Konstruktionen bauten.
2002 kam eine große Terrasse dazu, die mit einer Mauer und Buchsbäumen umgeben ist. Die Buchsbäume wuchsen so gut, dass, als 2006 eine zweite Terrasse dazu kam, auch Buchsbäume dorthin gepflanzt wurden. Diese waren damals etwa 10 cm groß. Bis heute wurden diese zweimal umgepflanzt und liebevoll gepflegt. Sie blieben von Krankheiten und Schädlingen verschont und heute sind wir für unseren Buchsbaumgarten sehr dankbar.
2006 können wir als das Jahr bezeichnen, in der wir mit der Gartenliebe angefangen haben. Als die zweite Terrasse fertig war, mussten wir Unmengen von Erde verteilen und auffangen. Außerdem war viel Gestein übrig. Wir bauten ein zweites Mäuerchen, das mit Lavendel gepflanzt wurde. Nach und nach wurde dieser Bereich mit Rosen ergänzt. Mittlerweile befinden sich aktuell 10 Rosen-Hochstämmchen und dazwischen 7 andere Rosenarten. Als der Eingangsbereich mit Polygonalplatten erneuert worden ist, blieben viele Tonstücke übrig, die die Grundlage für eine so ersehnte Kräuterspirale bildete. Diese steht seit etwa 2008 in unserem Garten.
Zwischen Einpflanzen und vielem Lernen, entwickelte sich unser Garten weiter und weiter. Nach und nach entstanden Trittsteine und Mähkanten, die mit Mosaik-Steinen verziert wurden. Auch ein paar Mosaikelemente an der Wand erfreuen uns noch heute. 2012 war uns unser Grill zu klein geworden. Unser Wunsch war einen eingebauten Grill zu mauern. Beim Recherchieren kamen wir auf die Idee, einen Steinbackofen zu bauen. Die beste Entscheidung, die wir getroffen haben.
2018 kam der selbstgebaute Tisch in Betonoptik dazu. Der ursprüngliche Grill wurde 2019 gegen einem Gasgrill ersetzt. Der Holzunterstand wurde 2019 wegen Frostschaden erneuert. Die Rückseite des Steinbackofens war nicht zufriedenstellend. Ein paar Büsche, die vorher als Sichtschutz gedient hatten, waren nicht mehr da und der Anblick passte uns nicht mehr. Dann ist eine Kunstfelsen Rückwand entstanden. Diese wurde mit einem Brunnen angeschlossen, wo manche Passanten noch eine Münze reinwirft und sich etwas wünscht. Mit den Jahren ist ein kleiner Wasserfall aus selbstgegossenen Betonblättern entstanden.
2016 wurde Daniel aufgetragen, das alte Holz einer neu sanierten Terrasse zu entsorgen. Daniel erkannte das Holzpotential. Wir nahmen viel Arbeit im Kauf, um noch ein paar Träume zu verwirklichen. Adriana wünschte sich eine Feuerstelle im Garten. Als Renate, die Mama von Daniel zu der Zeit sehr krank wurde, haben wir überlegt einen Platz für sie im Garten zu bauen. So entstand ein Hängebett mit Häuschen und eine achteckige Sonnenterrasse mit Feuerstelle. Renate ist leider kurz vor Fertigstellung des Bettchens von uns gegangen. Ein Gewächshaus musste auch in den Garten. Es sollte rund sein. 2019 ist ein geodätisches Gewächshaus entstanden. Zusammen mit der Konstruktion ist auch ein Moontor aus Natursteinen gebaut worden.
2020, mitten in der Pandemie erlitten wir bedeutsame Verluste. Menschen, die wir geliebt haben, sind als Opfer von uns gegangen. Unsere liebe Katze Luna, die uns so viele glückliche Jahre geschenkt hat, musste auch gehen. Uns blieb nur die Hoffnung auf bessere Zeiten und das wiederfinden unserer Freude. Eine Dame ist im Garten entstanden. Esperanza (Hoffnung auf Spanisch) ist inmitten dieser Krise geboren. Sie wurde aus drei Leidenschaften zusammengebaut: Nähen, Mosaik und Pflanzen und sie hat einen sehr kalten Winter überlebt. Jeder Bereich im Garten hat eine Geschichte. Jede Pflanze eine Erinnerung. Miniteiche, Figuren, unzählige Details, ein Rosenbogen mit dem „Leonardo-Da Vinci-Brücke“ Prinzip und andere schöne Ideen waren ein Abenteuer. Sie sind herzlich willkommen in unserem Garten.

Im Garten werden angeboten:
Im Garten erwarten Sie: